Recore-Training

Die Zahl der Menschen, die an Rückenproblemen leidet, lässt sich nur schätzen. Untersuchungen sprechen gar von 80 Prozent Betroffenen. Viele Fälle wären vermeidbar, wenn Rückentraining präventiv und nicht erst im Rahmen der Rehabilitation zum Einsatz kommen würde. Ohne den Aufbau einer ausreichenden Stützmuskulatur können Rückenprobleme nämlich weder verhindert noch behoben werden. Diese und viele weitere Krankheitsbilder wie Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Hüft- und Kniebeschwerden sind die Ursachen muskulärer Dysbalancen die durch unseren bewegungsarmen und monotonen Alltag hervor gerufen werden.

Core ist ein Begriff aus dem Trainingsprogramm von Marc Verstegen. In der Betreuung der Fussball Nationalmannschaft der Herren wird diese Art von Übungen immer wieder zur Erwärmung und zur Vorbereitung auf Höchstleistung im Bereich Sprint, Sprung und Spiel durchgeführt.
Nach der Integration dieser und ähnlicher Übungen in den Trainingsablauf von leistungssportorientierten Teams, ist die Verletzungshäufigkeit meßbar zurückgegangen.

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Sind diese Übungen ideal für eine Vorbereitung von Leistungssportlern auf Höchstleitungen, so sind sie -immer individuell angepaßt- eine ideale Trainingsmethode für die Prävention und Rehabilitation. Im Gegegensatz zum Training an Geräten werden hier geschlossene Muskelketten in komplexen sportartspezifischen Zusammenhängen bzw. in Alltagssituationen beübt.

Schon aus früheren wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man von der Bedeutung der Körpermitte für das Bewegungsgeschehen. Die Bezeichnung leitet sich vom englischen Begriff "Core" (Kern) ab, da das muskuläre "Stütz- und Schutzkorsett" des Rumpfes im Mittelpunkt steht. Defizite bei der Stützmuskulatur und Dysbalancen sind Hauptverursacher von Funktionsstörungen und Erkrankungen der Wirbelsäule. Neuere Forschungen haben nun gezeigt, dass es sich um ein hochkomplexes neuromuskuläres Zusammenspiel aus Muskeln, Sehnen, Bändern, Knochen und Nerven handelt (siehe GEO-Heft 07/Juli 2009 „Motoren des Lebens, die neue Biologie der Muskeln“).

Das ReCore-Training wird durch 7 Säulen gestützt, die alle in den spezifischen Übungen dieser Trainingstherapie wieder zu finden sind.

Säule 1: Ausdauer

Säule 2: Ernährung

Säule 3: Kraft

Säule 4: Koordination

Säule 5: Geschwindigkeit

Säule 6: Beweglichkeit

Säule 7: Gleichgewicht

Das ReCoretraining stärkt den Rücken und beseitigt Dysbalancen macht Sie leistungsfähiger und flexibler.

Nach Meinung von Sportmedizinern sollten diese Training daher genauso zum Alltag gehören wie das tägliche Zähneputzen.