Myofasziales Golffitness-Training

Golf ist eine Sportart, die inzwischen in aller Munde ist. Nach einer Statistik des Deutschen Golf Verbands (DGV, 2005) sind 506.746 Deutsche, Mitglied in einem Golfclub. 1996 waren es lediglich 272.830, d.h. die Zahl der Golfer hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

Tatsache ist, dass Golf eine Sportart ist, die von vielen Menschen erst im fortgeschrittenen Alter begonnen wird, mit mehr oder vor allem weniger sportlichen Erfahrungen oder Grundlagen. Die konditionellen Voraussetzungen, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer spielen in der Regel, aus der Sicht des „klassischen Golfeinsteiger“, keine Rolle.

Das klassische Bild, das sich mir bietet, wenn ich mich auf einem Golfplatz befinde sind Menschen, die voll ausgerüstet auf den Platz kommen, den Golfschläger aus ihrer Tasche ziehen und loslegen. Jedes Kind weiß, spätestens seit dem Schulsport, dass das Aufwärmen vor Trainingsbeginn eine wichtige Rolle spielt; beim Golf sieht man es dennoch selten und wenn dann in der Durchführung mangelhaft.

Rücken-, Ischias- und Bandscheiben- sowie Schulter- und Armprobleme gehören zum Alltag vieler Golfer. Altersbedingte Vorschäden erhöhen zudem das Verletzungsrisiko.

Fakt ist, auch Golfer und Golferinnen brauchen eine gut gekräftigte, dehnfähige Muskulatur sowie ein hohes Maß an Koordination- und Gleichgewichtsfähigkeit, damit sie die anspruchsvollen komplexen Bewegungen effektiv umsetzen können. Um Verletzungen vorzubeugen und die Techniktipps eines Golflehrers effizient umsetzen zu können, ist ein gezieltes Golf-Fitness-Training unerlässlich. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass damit auch Spielstärke und Handicap deutlich verbessert werden können.

Golf ist ein Sport ist, in dem Kraft, Beweglichkeit, Koordination, und Ausdauer genauso wichtig sind wie Konzentration, mentale (Kopf)-Stärke und das Techniktraining. Alles gute Argumente und Attribute, die für Kinder, Erwachsene und Senioren gleichermaßen gelten
Und genau an dieser Stelle kommt das „Myofasziale Golffitnesstraining“ ins Spiel: Denn meist sind es neben technischen- konditionelle Mängel, die die gewünschte Handicap- Entwicklung verhindern: zu schwache Hüft-, Bauch-, Rücken- und Schultermuskeln, verkürzte Brustmuskeln etc. Die Golfpros wissen das und die Golfer selbst erst recht, doch wie ein individuelles, auf den jeweiligen Bedarf ausgerichtetes sportartspezifisches Golffitness-Training aussehen soll, das wissen sie meist nicht.

Diese Lücke wird durch das „Myofasziale Golffitness-Training geschlossen.