Myofasziales Tapen

Das Myofasziale Tapen wurde 2008 von dem Physiotherapeuten Alexander Mohr entwickelt. Es ist ein Baustein des „Myofaszialen Konzeptes“ (M-Y-F-A-I-T-H).

Dieses Konzept beinhaltet Myofasziale Triggerpunkttherapie, Myofasziale Trainingstherapie und Myofasziale Tapen.
Die Grundlagen des „Myofaszialen Tapens“ beruhen auf den Untersuchungen und Erkenntnissen von Tom Myers.

Tom Myers hat insbesondere die Betrachtungsweise der menschlichen Körperstrukturen weiterentwickelt und zusammen gefasst in seinem Modell der „Anatomy Trains“.

Er hat nach jahrzehntelangen Studien an Patienten und an Leichen sieben „Zuglinien“ beim Menschen unterschieden, die er als „myofasziale Meridiane“ bezeichnet.

  • Die oberflächliche Rückenlinie
  • Die oberflächliche Frontallinie
  • Die Laterallinien
  • Die Spirallinie
  • Die Armlinien
  • Die funktionellen Linien
  • Die tiefe Frontallinie

Diese anatomischen „Zuglinien“ ziehen sich durch den Körper des Menschen. Sie bestehen aus Muskelketten und faszialen Verbindungen und sie verspannen und dynamisieren den Körper physiologisch.

Bei Störungen, d.h. Erkrankungen mit Schmerzen wie z.B. Tennisellbogen, Beschwerden der Halswirbelsäule, instabiles Knie, versucht Myers, das Problem in Störungen der Zuglinien zu finden und zu therapieren. Damit sucht er nach der Ursache von Erkrankungen. Und damit bleibt er nicht fixiert auf ein Symptom, z.B. auf einen Schmerz an einer Körperstelle. Und damit ist er seiner Zeit weit voraus und weit weg von der scherzhaft so genannten „Davos – Therapie“= Behandeln dawos wehtut.

In diesem Kurs werden diese Linien untersucht und getaped. Weiter wird auf die dazu gehörigen Krankheitsbilder eingegangen.

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